Hochklassiges Nachwuchsbadminton mit dominierenden Mehrfachmedaillengewinnern

Bei den Sächsischen Einzelmeisterschaften der Altersklassen U13 und U19 in Großschönau wurden am 5. September 2026 die Titelträger in fünf Disziplinen ermittelt. Die Veranstaltung bot zahlreiche spannende Begegnungen, enge Dreisatzmatches und einige beeindruckende Einzelleistungen. Besonders hervorzuheben sind Phileas Bäsler in der U13 sowie Martha Breitkopf in der U19, die sich als erfolgreichster Spieler bzw. erfolgreichste Spielerin des Turniers auszeichnen konnten.

Jungeneinzel U13

Im Jungeneinzel führte kein Weg an Phileas Bäsler vorbei. Der an Position eins gesetzte Spieler bestätigte seine Favoritenrolle eindrucksvoll. Bereits im Viertelfinale ließ er Niklas Winter beim 21:3 und 21:3 keine Chance. Auch im Halbfinale gegen den starken Yan Ma dominierte er mit 21:6 und 21:9. Im Endspiel traf er auf den an Nummer zwei gesetzten Ben Hase und setzte sich souverän mit 21:14 und 21:10 durch.

Medaillenplätze

    1. Phileas Bäsler
    2. Ben Hase
    3. Yan Ma, Yiru Ronny Zou

Mädcheneinzel U13

Das Teilnehmerfeld war sehr ausgeglichen. Die größte Überraschung gelang letztlich Amy Shao. Die an Position zwei gesetzte Spielerin musste bereits im Halbfinale gegen Gabi Zhang über drei Sätze gehen, setzte sich aber mit 21:8, 9:21 und 21:15 durch. Im Finale wartete die topgesetzte Livia Malin Krüger. Dort zeigte Amy ihre beste Turnierleistung und gewann deutlich mit 21:16 und 21:10.

Medaillenplätze

  1. Amy Shao
  2. Livia Malin Krüger
  3. Minna Rosa Breitkopf, Gabi Zhang

Jungendoppel U13

Das Jungendoppel entwickelte sich zum Höhepunkt der U13-Konkurrenz. Die topgesetzten Ben Hase und Yan Ma marschierten ohne Niederlage ins Endspiel. Dort trafen sie auf Phileas Bäsler und Leif Mothes. Nach einem umkämpften Finale sicherten sich Hase/Ma mit 21:16 und 21:11 den Meistertitel.

Medaillenplätze

  1. Ben Hase / Yan Ma
  2. Phileas Bäsler / Leif Mothes
  3. Emil Götze / Arien Kempe sowie Matheo Schefczyk / Finn Steininger

Mädchendoppel U13

Im Mädchendoppel entwickelte sich ein spannender Kampf zwischen den beiden favorisierten Paarungen. Im Finale standen sich die topgesetzten Amy Shao/Gabi Zhang und die an Nummer zwei gesetzten Minna Rosa Breitkopf/Livia Malin Krüger gegenüber. Nach Satzgleichstand gewannen Amy und Gabi den dritten Satz klar und holten sich die Goldmedaille.

Medaillenplätze

  1. Amy Shao / Gabi Zhang
  2. Minna Rosa Breitkopf / Livia Malin Krüger
  3. Frederike Lang / Emma Renee Wolf sowie Klara Bär / Amelia Klemm

Mixed U13

Im Mixed standen sich im Finale die beiden Topsetzungen gegenüber. Phileas Bäsler und Gabi Zhang zeigten eine äußerst dominante Turnierleistung. Nach klaren Erfolgen im Viertel- und Halbfinale besiegten sie im Endspiel Ben Hase und Livia Malin Krüger mit 21:13 und 21:17.

Medaillenplätze

  1. Phileas Bäsler / Gabi Zhang
  2. Ben Hase / Livia Malin Krüger
  3. Yan Ma / Minna Rosa Breitkopf sowie Yiru Ronny Zou / Amy Shao

Jungeneinzel U19

Das Jungeneinzel war die am stärksten besetzte Konkurrenz des Turniers. Im Halbfinale setzte sich Titelverteidiger und Topfavorit Luis Grundmann gegen Maximilian Major durch, während Arthur Hähnel in drei Sätzen gegen Fabio Langer gewann. Das Finale entwickelte sich zum spannendsten Einzel der U19. Nach Satzverlust kämpfte sich Grundmann zurück und gewann mit 21:10, 15:21 und 21:17.

Medaillenplätze

  1. Luis Grundmann
  2. Arthur Hähnel
  3. Leonard Fuchs, Maximilian Major

Mädcheneinzel U19

Im Mädcheneinzel setzte sich die an Position zwei gesetzte Martha Breitkopf eindrucksvoll durch. Nach klaren Erfolgen gegen Nathalie Brandt und Lotta Winter zog sie ins Finale ein. Dort ließ sie Elisa Lindemann beim 21:9 und 21:8 keine Chance und sicherte sich den Titel.

Medaillenplätze

  1. Martha Breitkopf
  2. Elisa Lindemann
  3. Lotta Winter, Rosalie Huppert

Jungendoppel U19

Im Doppel dominierten Leonard Fuchs und Luis Grundmann. Das Duo gewann sowohl Viertel- als auch Halbfinale ohne Satzverlust. Im Finale besiegten sie Maximilian Major und Finn Schuppan deutlich mit 21:15 und 21:8.

Medaillenplätze

  1. Leonard Fuchs / Luis Grundmann
  2. Maximilian Major / Finn Schuppan
  3. Fabio Langer / Tim Wiederhold sowie Arthur Hähnel / Manuel Schefczyk

Mädchendoppel U19

Im Mädchendoppel lieferten die Topgesetzten Rosalie Huppert und Elisa Lindemann eine makellose Vorstellung. Nach einem engen Halbfinale gegen Heidi Bauer und Marieke Remiger gewannen sie auch das Endspiel gegen Martha Breitkopf und Anna Voigt souverän mit 21:16 und 21:16.

Medaillenplätze

  1. Rosalie Huppert / Elisa Lindemann
  2. Martha Breitkopf / Anna Voigt
  3. Heidi Bauer / Marieke Remiger sowie Lotta Winter / Zoe-Malou Zwisler

Mixed U19

Im Mixed gelang Maximilian Major und Sidonie Krüger ein nahezu perfektes Turnier. Bereits im Halbfinale besiegten sie die Paarung Fabio Langer/Marieke Remiger in zwei engen Sätzen. Im Finale dominierten sie anschließend Leonard Fuchs und Nicolette Ortuta mit 21:9 und 21:14.

Medaillenplätze

  1. Maximilian Major / Sidonie Krüger
  2. Leonard Fuchs / Nicolette Ortuta
  3. Fabio Langer / Marieke Remiger sowie Finn Schuppan / Martha Breitkopf

Erfolgreichste Spielerin

Martha Breitkopf war die erfolgreichste Spielerin der Meisterschaften. Sie gewann:

  • Gold im Mädcheneinzel U19,
  • Silber im Mädchendoppel U19 mit Anna Voigt,
  • Bronze im Mixed U19 mit Finn Schuppan.

Damit sammelte sie einen kompletten Medaillensatz und war in allen drei Disziplinen auf dem Podest vertreten.

Erfolgreichster Spieler

Phileas Bäsler war der herausragende Spieler der U13-Konkurrenz. Seine Bilanz:

  • Gold im Jungeneinzel U13,
  • Gold im Mixed U13 mit Gabi Zhang,
  • Silber im Jungendoppel U13 mit Leif Mothes.

Besonders beeindruckend war seine Dominanz im Einzel, wo er auf dem Weg zum Titel sowohl Viertel-, Halbfinale als auch Finale klar in zwei Sätzen gewann.
Die Titelkämpfe in Großschönau zeigten erneut das hohe Niveau des sächsischen Nachwuchsbadmintons. Mit zahlreichen Dreisatzspielen, souveränen Favoritensiegen und mehreren Mehrfachmedaillengewinnern lieferten die U13- und U19-Athletinnen und Athleten einen gelungenen Saisonhöhepunkt.

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